Final Fantasy VII Remake Intergrade, das endlose Duell zwischen Cloud und Sephiroth kehrt auf Switch 2 zurück!
von Simon Larocca·14. Januar 2026
Es gibt Videospiele, schöne Videospiele und sehr, sehr schöne Videospiele. Dann gibt es jene, die keiner Vorstellung bedürfen, umhüllt von einer Aura der Legende, die so gleißend ist wie die von Shinra produzierte Materie, deren Name auf Italienisch, „finale Fantasie“, ein Synonym für Schönheit, Emotionen und Epik in der höchsten Form der Kunst ist. Denn in diesem Fall muss man von Kunst sprechen.
Final Fantasy VII stellt seit fast dreißig Jahren für sehr viele Rollenspielfans und nicht nur für sie den höchsten Gipfel dar, den die Videospielwelt in ihrer Geschichte erreichen konnte: wunderbar ausgearbeitete Charaktere, eine komplexe und tiefgründige Geschichte, die die Saiten der menschlichen Seele berührt, und der Gegensatz (sowie die unauflösliche Verbindung) zwischen den beiden Hauptfiguren Cloud und Sephiroth, der weit über den bloßen physischen Kampf mit dem Schwert und verheerenden techno-magischen Skills hinausgeht.
Del seines Remakes, der 2020 erschien und Teil einer umfangreichen Trilogie ist, die, wie es scheint, einige der effektivsten und stärksten je in einem RPG geschaffenen narrativen Wege neu schreiben wird, wurde bereits viel gesagt, aber nicht genug über Final Fantasy VII Remake Intergrade: Technisch präsentierte es sich als die PS5-Version des Hauptspiels (das im Jahr zuvor nur auf der PS4 erschienen war), doch die Einführung eines DLCs, der der sympathischen und tödlichen Ninja der Party gewidmet ist, jener Yuffie, die man sich im ikonischen Titel von 1997 sprichwörtlich einen abmühte, um sie freizuschalten, macht Intergrade zu einem weitaus interessanteren Produkt, als es zunächst erscheinen könnte.
E tatsächlich ist seine Geschichte noch nicht zu Ende, wie Tetsuya Nomura sagen würde, Kurator der neuen Trilogie und bereits preisgekrönter Autor der verschiedenen Xenoblade Chronichles, des wunderbaren Parasite Eve und natürlich der squaredisneyesken Saga von Kingdom Hearts: Am 22. Januar 2026, schon fast vor der Tür, wird Switch 2 Intergrade mit all seinen zusätzlichen Extras, Sonderinhalten und ja, auch INTERmission mit Yuffie Kisaragi neu auflegen.
Per diejenigen, die Final Fantasy VII noch nicht kennen und die den festen Platz auf den Kichererbsen im Kantinenraum vor einer Endlosschleife der Corazzata Kotemkin verdient hätten: Wir sprechen von einem Abenteuer mit großem Atem, in dem Cloud Strife, ein blonder Söldner im Dienste der Organisation Avalanche, die dem Ökoterrorismus und dem Schutz von Midgar verschrieben ist, die böse Megakorporation Shinra zusammen mit Tifa, Barrett und einer Reihe unvergesslicher Figuren bekämpft, sei es wegen des Charakters, des Hintergrunds und der Entwicklung im Verlauf der Geschichte – so fesselnd, dass ihr euch dabei ertappen werdet, für sie im Kampf gegen den Villain schlechthin, Sephiroth, den perfekten Soldier, den Unbesiegbaren, den Engel mit nur einem Flügel, zu fiebern.
Rivisitando die Kämpfe mit einer klugen Mischung aus Strategie und Echtzeit-Action, bringt Intergrade die Liebhaber des Originalspiels in die Gebiete von Midgard zurück, natürlich mit dem grafischen Upgrade, von dem man am Ende der Neunziger nur träumen konnte, und man trifft alte und neue Bekannte wieder für eine Storyline, die die alte Garde zufriedenstellen wird, aber, und das werdet ihr erst beim Spielen entdecken, hier und da die Samen für etwas völlig Neues und Unvorhersehbares sät.
Al jenseits aller rein technischen Überlegungen zum Porting von Konsolen wie Ps5 und XSeries, die natürlich mit deutlich höheren Standards als die neue Nintendo-Konsole unterwegs sind, muss man die hervorragende Arbeit berücksichtigen, die geleistet wurde, wie die Gameplay-Videos mit Clounds Akrobatik und seinem ikonischen Riesenschwert belegen: Unter den enthaltenen Sonderinhalten werden wir viele im Spiel erhältliche Gegenstände haben, wie das Armreif von Midgar oder die Materia, um den mythischen Kyactus zu beschwören, doch den Unterschied wird, da bin ich sicher, einmal mehr die Möglichkeit machen, wieder in die Rollen der rebellischen Helden von Avalanche zu schlüpfen, angeführt von Cloud und Tifa, die uns zwischen einem Drink im Seventh Heaven und einer romantischen Runde im Riesenrad wie beim ersten Mal begeistern werden… Und so auch Aerith.
Sie darf niemals vergessen werden.
Simon Larocca
Ich heiße Simon Larocca und bin Videospieler, Sammler und Liebhaber der Popkultur in all ihren Formen. Ich gehe ins Kino, wann immer ich kann, und ich lese, seit ich eine Brille trage – also gefühlt seit immer. Außerdem habe ich eine Leidenschaft für Storytelling in all seinen Formen, so prägend, dass ich sie zu meinem Beruf gemacht habe. Doch wie Doc in Zurück in die Zukunft sagen würde: Es gäbe keine Gegenwart, wenn man nicht mit Respekt und Bewunderung auf die Vergangenheit blicken würde. Und genau der Simon von vor über dreißig Jahren, mal mehr, mal weniger, ist es, der mich bis heute ausmacht.
Simon Larocca
Ich heiße Simon Larocca und bin Videospieler, Sammler und Liebhaber der Popkultur in all ihren Formen. Ich gehe ins Kino, wann immer ich kann, und ich lese, seit ich eine Brille trage – also gefühlt seit immer. Außerdem habe ich eine Leidenschaft für Storytelling in all seinen Formen, so prägend, dass ich sie zu meinem Beruf gemacht habe. Doch wie Doc in Zurück in die Zukunft sagen würde: Es gäbe keine Gegenwart, wenn man nicht mit Respekt und Bewunderung auf die Vergangenheit blicken würde. Und genau der Simon von vor über dreißig Jahren, mal mehr, mal weniger, ist es, der mich bis heute ausmacht.
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