North & South erhält 7/10 im Urteil der Redaktion von The Games Market.
Es war einmal
North & South! Strategie und Wilder Westen auf NES
von Simon Larocca·29. August 2024
La Haus der Wunder von Kyoto, bürgerlich Nintendo, hat uns schon immer daran gewöhnt,
von einem sehr abwechslungsreichen Spielekatalog zu profitieren, der jeden Geschmack befriedigen kann,
von den immergrünen Fans farbenfroher Platformer bis hin zu den versiertesten Gamern,
dank Puzzle-Games, die die Gehirnzellen der Spieler zum Quetschen bringen und sie dazu ausbilden, die Professor Laytons der Zukunft zu werden.
Tra den Falten der Zeit und den Seiten der Videospielgeschichte bahnte sich in einem von Titeln wie den War Games übersättigten Genre, in dem Strategie herrscht ebenso wie taktischer Scharfsinn, ein kleines großes Juwel mit einem mehr als nur eindrucksvollen Titel seinen Weg: North & South
erschien für die glorreiche und nie genug gefeierte NES-Konsole, die keiner
Vorstellung bedarf.
Es war 1991 und die
erste Version des für Amiga veröffentlichten Spiels hatte bereits Anerkennung erlangt dank
einer Comic-Atmosphäre, die vorsah, dass man die
historische Kulisse, die, historisch gesehen, gewiss nicht
zur Freude einlud, nicht allzu ernst nahm.
Non habe den Begriff „comicartig“ zufällig geschrieben, denn das Werk von Infogrames, das sich viele von euch
als die Mutterfirma erinnern werden, die Alone in the Dark hervorbrachte, geht
auf die Seiten einer Comicserie
belgischen Ursprungs mit dem Titel Les Tuniques
Bleues zurück, auf Italienisch Le Giubbe Blu, in der die tragikomischen
Ereignisse einer Handvoll zusammengewürfelter und respektloser Soldaten erzählt werden.
[Die Blauen Tuniken]
Und genau in Anlehnung an die Stimmung des oben erwähnten Comics fand North & South seinen glücklichen Deutungsansatz und verlieh dem Gameplay eine unterhaltsame und unbeschwerte hybride Prägung, zwischen den rein strategischen und managementbezogenen Dynamiken eines Kriegsspiels und einer Reihe von Einfällen, die die umständlichen klassischen Mechaniken des Genres verschlanken.
Wie wir nur zu gut wissen, vermittelte der amerikanische Bürgerkrieg keine Werte der Brüderlichkeit, also vergessen wir die viel gepriesene egualité und liberté der Nachbarn jenseits des Rheins: Zum Glück ließ Infogrames sofort jede „ernste“ politisch-kulturelle Wendung beiseite und ermöglichte es dem Spieler, das Kommando über eine der beiden Fraktionen auf dem Feld zu übernehmen, um ihn in einen Spielkontext zu versetzen, der tatsächlich an die Rundenbasiertheit heutiger Brettspiele erinnert: Wenn ihr Liebhaber von Brettspielen mit strategischen Anklängen seid, aber ohne die Schwerfälligkeit der üblichen Warcrafts oder des nahezu zeitgleichen Command and Conquer, dann ist North & South wirklich genau das Richtige für euch!
Die Einsatzabschnitte eurer Armeen werden
von Sequenzen unterbrochen, in denen ihr die Folgen eurer
militärischen Entscheidungen sehen werdet, gewürzt mit jenem stumpfsinnigen Humor, der im vergangenen Jahrhundert ein absolutes Markenzeichen der in Europa veröffentlichten Comics war.
Union und Konföderation liefern sich ein Gefecht mit Kanonenschüssen und Entscheidungen, die über Kapitulation oder Sieg bestimmen werden; der Titel wurde natürlich so konzipiert, dass der Nutzer sowohl gegen den Computer als auch gegen einen Freund antreten konnte,
eine Option, die ich euch wärmstens empfehle, denn dank dieses Versus-Modus zeigt North & South meiner Ansicht nach seine beste Seite und feuert seine besten Geschosse ab, um im militärischen Thema zu bleiben.
Wir werden über drei Arten kriegstreiberischer Streitkräfte verfügen; Infanterie und Kavallerie werden für den erfolgreichen Verlauf unserer Kampagne unverzichtbar sein, doch mit der Artillerie müssen wir unser unerbittliches Urteil über die Gegner fällen: Die Phase des Ressourcenmanagements und -aufbaus ist recht einfach zu meistern, und dank des Goldes können wir unsere Armeen verbessern und uns dem lang ersehnten Endsieg ein Stück näher bringen.
Prima hatte ich euch bereits von einigen Kniffen erzählt, die das Spiel verschlanken
und es zugänglicher machen: Ich meinte natürlich jene Art von Minispiel, der ihr euch stellen müsst, wenn ihr beispielsweise einen feindlichen
Stützpunkt angreift.
Und doch ist in meinen schönsten Erinnerungen an die endlosen Schlachten auf dem Feld mit meinen Freunden von damals vor allem ein gesunder, harmloser Spaß präsent, bei dem Krieg spielen eben nur ein Spiel ist, das auf einem Bildschirm beginnt und endet.
7
Pro
Relativ einfache Spielmechaniken, besonders für langjährige Spieler
Garantierter Spaß dank des lockeren Stils und einer Reihe gelungenen Einfälle
Modalus versus, das gut gealtert ist
Contro
Trotz der von Autoren-Comics inspirierten Gestaltung gibt es grafisch je nach Spielsitzung und Umgebung Höhen und Tiefen.
Puristen moderner Strategiespiele könnten die Atmosphären, die ins Komische abdriften, nicht mögen
Mi chiamo Simon Larocca, e sono un videogiocatore, collezionista e amante della cultura pop in tutte le sue forme. Vado al cinema ogni volta che posso, leggo da quando porto gli occhiali, quindi da sempre, e ho la passione per lo storytelling in tutte le sue forme, così dirompente da farla diventare una professione. Ma come direbbe Doc di Ritorno al Futuro, non ci sarebbe presente se non si guardasse al passato con rispetto e ammirazione, ed è il Simon bambino di più di trent’anni fa, anno più anno meno.
Simon Larocca
Mi chiamo Simon Larocca, e sono un videogiocatore, collezionista e amante della cultura pop in tutte le sue forme. Vado al cinema ogni volta che posso, leggo da quando porto gli occhiali, quindi da sempre, e ho la passione per lo storytelling in tutte le sue forme, così dirompente da farla diventare una professione. Ma come direbbe Doc di Ritorno al Futuro, non ci sarebbe presente se non si guardasse al passato con rispetto e ammirazione, ed è il Simon bambino di più di trent’anni fa, anno più anno meno.
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