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Yakuza Kiwami 1+2 Switch 2, eiserne Fäuste für Kiryus Rückkehr!
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Yakuza Kiwami 1+2 Switch 2, eiserne Fäuste für Kiryus Rückkehr!

von Simon Larocca18. November 2025

Die Ursprünge eines Helden beruhen auf präzisen Fixpunkten, wir könnten sie Archetypen nennen, unverzichtbare grundlegende Elemente, die von der Mutter aller Geschichten überliefert werden, jener, die zum ersten Mal am Feuer erzählt wurde. Und das Feuer ist das elementare Symbol schlechthin: Aufstieg, Fall und Wiederauferstehung von Helden und Heldinnen, in Büchern wie in Videospielen, nähren sich sehr oft von den mächtigen Flammen der Rache und der Gerechtigkeit: Wenn beides mit dem japanischen Ehrgefühl vermischt wird und dank einer geschickten Erzählweise zu verschwimmen droht, entstehen Meisterwerke. Und in diesem Fall entstand 2005 die Yakuza-Saga.
Wenn ein Name schon alles sagt.
Giunta aktuell beim neunten offiziellen Kapitel angekommen (ohne die zahlreichen Spin-offs mitzuzählen, die leider nur im Land der aufgehenden Sonne geblieben sind, abgesehen von zwei oder drei Titeln wie dem wunderschönen Lost Judgment), steht die von Toshihiro Nagoshi erdachte Serie kurz vor ihrer Rückkehr in einer sehr interessanten remasterten Version: Die ersten beiden Kapitel der Reihe, umbenannt in Yakuza Kiwami und Yakuza Kiwami 2, wurden am 13. November als Bundle für die Switch 2 veröffentlicht. Das Epos des granitharten Kazuma Kiryu, Mitglied der Organisation der Chrysantheme (eines der vielen Symbole, die mit der japanischen Mafia in Verbindung gebracht werden), kehrt mitten in den Feierlichkeiten zum zwanzigsten Jubiläum der Veröffentlichung des ersten Kapitels zurück, und auch für 2026 sind weitere sehr interessante Initiativen geplant.
Veröffentlicht von SEGA und weltweit auf den Referenzkonsolen der frühen 2000er Jahre vertrieben, nämlich PlayStation 2, PC und Wii U, war Yakuza von Anfang an ein Maßstab des Genres, mit einer gekonnten Mischung aus den Arcade-Beat’em-ups der Neunzigerjahre, dem „neuen“ Free-Roaming-Ansatz der meisten Third-Person-Abenteuer und einem verrückten Sammelsurium an Minispielen, die es in jedem Kapitel ermöglichten, den komplexen und ziemlich gewalttätigen Handlungen Luft zu verschaffen, mit denen sich das Franchise schon immer schmückte. 
Eine der wichtigsten Eigenschaften der Spiele der Serie ist die Möglichkeit, den Blickwinkel des Protagonisten Kiryu mit dem eines anderen Nebencharakters abzuwechseln, allerdings nur auf dem Papier: Im wunderschönen Yakuza 0 konnten wir beispielsweise Goro steuern und die Ursprünge sowie die Beweggründe hinter der Verwandlung eines der ikonischsten Charaktere in einen wahnsinnigen Mörder entdecken: In Kiwami 1 und 2 werden wir dasselbe tun können, obwohl der Fokus weiterhin auf Kazuma Kiryu liegt, einem jungen Mann mit vernichtenden Fäusten, einer furchtlosen Stimme und einer Vorliebe dafür, im Karaoke absurde Melodien zu singen, ebenso unpassend wie seine Designerkleidung. Das Gameplay von Yakuza (heute in Like a Dragon umbenannt) besteht aus einem ständigen Herumstreifen durch die Straßen, die von Izakaya-Besuchern, jungen Männern mit ihren Liebsten in der Nähe der angesagtesten Lokale und Karaoke-Studios frequentiert werden, aus denen schiefe Stimmen und garantiertes Gelächter dringen, alles mit dem Ziel, dass ihr Kriminelle anderer Banden und Handlanger mit bedrohlicher Miene à la Toshiro Mifune meidet (oder ihnen absichtlich begegnet): Die Kämpfe sind wunderbar brutal und perfekt choreografiert, man fühlt sich wirklich wie am Set eines Hardboiled-Werks à la John Woo, die Fäuste prallen gegen Knochen und das Krachen der Körper auf dem Asphalt, samt eindrucksvoller kinetischer Wendungen, wird die ganze raue Realität eines Lebens vermitteln, das Schuss für Schuss im Kaliber Arisaka gelebt wird.
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Nintendo lokalisiert die Remakes endlich ins Italienische und ermöglicht so auch jenen, die sich damals mit der Sprache Albions schwergetan hatten, die dichten Nebenschauplätze und die Hauptgeschichte besser zu verstehen, ebenso wie die naiven (?) Flirts des Mädchens, das im Arcade-Spielsaal arbeitet – nur eine von vielen Hommagen an SEGA's historische und legendäre Vergangenheit. Die Originalversionen der Meisterwerke des japanischen Hauses noch einmal spielen zu können, von Out-Run bis Space Harrier und vielen anderen, ist wirklich unbezahlbar, und es gibt keinen Mafia-Schutz, der dagegen etwas ausrichten könnte.
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Simon Larocca

Mi chiamo Simon Larocca, e sono un videogiocatore, collezionista e amante della cultura pop in tutte le sue forme. Vado al cinema ogni volta che posso, leggo da quando porto gli occhiali, quindi da sempre, e ho la passione per lo storytelling in tutte le sue forme, così dirompente da farla diventare una professione. Ma come direbbe Doc di Ritorno al Futuro, non ci sarebbe presente se non si guardasse al passato con rispetto e ammirazione, ed è il Simon bambino di più di trent’anni fa, anno più anno meno.

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