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Knockout Kings 2003

Knockout Kings 2003

(2)20. Dezember 2002
PAL
Publisher
EA Sports

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Der Steckbrief

Vollständige Beschreibung: Knockout Kings 2003

Knockout Kings ist eine Serie von Box-Videospielen, die von EA Sports jährlich für die PlayStation, Nintendo 64, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Color und GameCube zwischen 1998 und 2003 produziert wurde. Bevor EA Sports das erste Knockout Kings veröffentlichte, brachte man 1995 das erste 3D-Boxspiel Foes of Ali für die 3DO heraus. Obwohl es einige Ähnlichkeiten zwischen den beiden Spielen gibt, wurde Foes of Ali von einem anderen Team, Gray Matter, entwickelt und gilt daher nicht als echtes Prequel. Die Knockout Kings-Spielserie bietet den Spielern die Möglichkeit, gegen zahlreiche echte Kämpfer anzutreten, darunter Muhammad Ali, Eric Esch, Marvin Hagler, Sugar Ray Leonard, Oscar De La Hoya, Larry Holmes, Jake LaMotta, Roberto Durán, Alexis Argüello und Ray Mancini. Die Rundenlänge kann auf entweder 90 Sekunden oder 3 Minuten eingestellt werden. Im "Slugfest"-Modus des Spiels können die Kämpfer sich jederzeit ausknocken oder 6 bis 7 Knockdowns erleiden und trotzdem den Kampf überstehen. Zwischen Knockout Kings, Knockout Kings 2000 und Knockout Kings 2001 gibt es vor allem bei der Grafik deutliche Unterschiede. In Knockout Kings sind die Boxer-Sprites, obwohl markant, nicht facially repräsentativ für ihre realen Vorbilder. Meisterschaftsduelle dauern nur bis zu 10 Runden, im echten Leben oder in früheren Teilen waren es 12 beziehungsweise 15. Zwischen den Runden sieht man meist nur eine Ring-Mädchen. Im Karrieremodus muss ein Kämpfer direkt nach dem Gewinn des Titels und der ersten Verteidigung in den Ruhestand treten. Ein erstellter Boxer kann im Karrieremodus und im Slugfest-Modus kämpfen, jedoch nicht im Ausstellungskampf. Obwohl es eine Trainingsfunktion im Karrieremodus gibt, ist diese sehr einfach gestaltet. Zwei Aspekte unterscheiden Knockout Kings jedoch von den Nachfolgern: Der Schiedsrichter zählt bei einem Knockdown ein obligatorisches Acht-Count, während in den späteren Spielen der Count sofort gestoppt wird, wenn der Kämpfer wieder aufsteht. Außerdem wird im Karrieremodus das Ergebnis eines Kampfes nachträglich als Titelblatt-Schlagzeile auf dem Bildschirm angezeigt. In Knockout Kings 2000 für die PS1 sind die Boxer-Sprites erstmals facially realitätsnah gestaltet. Meisterschaftskämpfe dauern bis zu 15 Runden. Die Lautstärke von Sound und Musik kann im Optionsmenü angepasst werden. Zwischen den Runden sieht man entweder ein Ring-Mädchen, eine Wiederholung eines Teils des vorherigen Rings oder den Boxer, der an seinem Eck sitzt, inklusive bisheriger Kampfstatisiken. Verletzungen im Gesicht der Boxer sind erkennbar, ebenso wie das Herausspringen des Mundschutzes bei einem harten Treffer. Ein erstellter Boxer im Karrieremodus kann nun in allen Modi kämpfen. Das Training ist detaillierter gestaltet: Man kann den Boxer während des Trainings steuern und im PS1-Remake auch den Ort des Gyms auswählen. Jeder Boxer im PS1 ist zudem kurz vor Kampfbeginn beim Einlaufen in den Ring sichtbar. Außerdem gibt es einen neuen Modus, in dem man die Statistiken und Biografien aller echten Boxer im Spiel einsehen kann sowie einen Modus, um legendäre Kämpfe nachzuerleben. Das User-Interface und das Intro-Theme unterscheiden sich zwischen PS1- und N64-Version, zudem gibt es mehr Boxer, während die Grafik im Grunde ähnlich ist. Knockout Kings 2001 enthält die gleichen Verbesserungen wie Knockout Kings 2000, ergänzt diese aber um weitere Features. Während die Kämpfer in KO Kings und KO Kings 2000 entweder den Kampfstilen "Boxer" oder "Slugger" angehören, sind die Stile in KO Kings 2001 "Boxer", "Slugger", "Freestyle" oder "Crab", was den Kampfstil sehr deutlich im Kampf sichtbar macht. Die Kommentierung ist in KO Kings 2001 deutlich lauter und lebhafter. Während des Karrieremodus spricht der Trainer gelegentlich und gibt Tipps zwischen den Runden. Ein Kämpfer im Karrieremodus tritt nach Gewinn des Titels und mehreren Verteidigungen in den Ruhestand. KO Kings 2001 ist zudem das erste Spiel der Serie mit CPU-gegen-CPU-Kämpfen und "Fantasiekämpfen" zwischen berühmten Boxern verschiedener Epochen sowie dem ersten, das Frauenboxen in den Exhibition Mode integriert. Die PS1- und PS2-Versionen von KO Kings 2001 sind nahezu identisch. Knockout Kings 2002 führt viele Konzepte der Vorgänger ein, z.B. muss man mehrere Kämpfe gewinnen, um neue Kämpfer freizuschalten. Nach Knockout Kings 2003 wurde die Serie durch Fight Night (EA Video Game Series) ersetzt.