
Tape Worm
(0)15. September 1982
k. A.
- Entwickler
- Spectravision
- Publisher
- Spectravision
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Der Steckbrief
Vollständige Beschreibung: Tape Worm
Mit Tapeworm setzt Spectravision ganz neue Maßstäbe bei den schlangenartigen Schleimwesen, die die Menschen lieben zu hassen. Laut Handbuch des Spiels leben Wurmarten in Bohnenschoten, essen gerne Früchte und werden von anderen Kreaturen namens Beeky der Bird, Spanky der Spider und Mystery Beetle gejagt. Uhhhh, stimmt.
Unser Held hier ist Slinky, ein Bandwurm, der das lokale Bohnengartenpatrouilliert. Damit er an die Früchte kommt, die er liebt, muss er sich durch den Bildschirm schlängeln und alle Bohnen auffressen. Er frisst sie, indem er mit seinem Kopf (ein gelber Quadrat) eine Bohne berührt, woraufhin eine andere Bohne irgendwo anders auf dem Bildschirm erscheint – und schon geht’s wieder los. Je mehr Bohnen Slinky frisst, desto länger wird er. Das ist problematisch. Während du den Wurm durch den Bohnengarten steuerst, musst du sehr vorsichtig sein, damit du ihn nicht über sich selbst wickelst, denn da Slinky Allesfresser ist, wird er sich selbst fressen.
Geh nicht zu zaghaft vor, denn während Slinky den Bohnen nachjagt, kreist eine Käfer über den unteren Bildschirmrand außerhalb des Gartens und nähert sich einem Objekt, das du glaubst, sei ein Apfel (auf späteren Leveln ersetzen andere Früchte den Apfel). Glaub mir, es erfordert große Vorstellungskraft, um die Blockgrafik mit etwas zu assoziieren, was man auf einem Bauernmarkt finden könnte. Wenn der Käfer den Apfel erreicht, bevor Slinky seine Bohne frisst, erscheinen zwei weitere Bohnen auf dem Bildschirm, die Slinky auch noch essen muss. Andere Jäger sind der Mystery Beetle, Beeky und Spanky. Sie rasen in zufälligen Abständen quer durch den Bohnengarten. Wenn sie Slinkys Kopf berühren, ist für den Wurm Schluss.
In der Gesamtheit ist Tapeworm nicht allzu schlecht. Es leiht Elemente aus Atari’s Surround und Rock-Ola’s obskurem Nibbler. Was Tapeworm allerdings versagt, sind die Präsentation (also - lausige Grafiken) und die ungenauen Steuerungen.
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